Freitag, 19. April 2019

Verbrannter Kuchen


Egal wie viel Mühe es im Vorfeld gemacht hat, wenn das Ergebnis ein verbrannter Kuchen ist, so würde man diesen wohl nicht servieren.

Der Gast/ Konsument sieht nur das Ergebnis - als Melange

Was bekommt der Gast? Den Kuchen. Wie fühlt er sich, wenn wir ihm einen verbrannten Kuchen vorsetzen? Wohl kaum gewertschätzt.
Vergeht ihm der Appetit oder wird der Konsument sagen: Aber der Boden war gar nicht so schlecht? Nein, er wird das Gesamtbild sehen. Wenn das Gesamtbild nicht passt, so kann man den Kuchen nicht servieren.

Hat uns das Kuchenbacken keine Mühe gemacht? Natürlich!
Haben wir den Kuchen mit dem Vorsatz gebacken, ihn verbrennen zu lassen? Sicher nicht.

Was möchte uns der Autor damit sagen?

Natürlich. Ich stelle auch keine misslungenen Versuche von mir ein.
Ich kann keine Selfies (jedenfalls keine, auf denen ich nicht bescheuert aussehe).
Viele meiner Bilder sind nicht perfekt, aber natürlich so, dass ich meine sie zeigen zu können.

Und wenn ein Gemeinschaftsprojekt entsteht - im Studio, für die Bühne, als Film, für die Öffentlichkeit, dann müssen sich alle damit wohlfühlen.
Im Studio enstehen viele Bilder beim Training. Als kleine Stolzeswährung für die Mühen, als Akt der Selbstdarstellung, als Hochachtung vor den teilnehmenden Personen, die sich darüber freuen.

Zoom mir auf den Hintern

Es wird keine "Guck mir in den Schritt" Bilder geben, selbst wenn man auf diesen manchmal die Technik der Figur am besten erkennen könnte. Aber das ist ein Anstands-Stil-No-Go!
Wenn eine teilnehmende Person, ein Kunde oder eine Kundin jemals im "wahren" Leben mit diesen Ergebnissen des Training von einer realen Person konfrontiert werden würde, so soll kein Schamgefühl entstehen. So soll der Stolz lebendig bleiben. Ehrlicher Stolz, ehrliches Selbstvertrauen, basierend auf ehrlicher Arbeit.

Deswegen werden auch viele Fotos vernichtet. Viele Versuche nicht veröffentlicht.
Niemals steht hier der Anspruch der Perfektion im Vordergrund, denn wir sind Menschen und somit im Grunde eben nie perfekt.

Die Arbeit war nie umsonst. Kein Training ist verloren!

Wenn man sich aber mit dem Ergebnis nicht wohlfühlt, weil man nur eine verbrannten Kuchen zum Servieren hätte, so war das Training nicht umsonst, selbst wenn  den Kuchen nun niemand essen kann.
Und selbst wenn die Trainerin der Meinung wäre, das Foto einer Kundin wäre toll, aber die Kundin eben nicht möchte, dass es veröffentlicht wird, dann stellt sich keine Frage und dann sollte sich auch nie eine Diskussion ergeben.
Wenn die Kundin das Ergebnis als verbrannten Kuchen empfindet, den sie nicht essen möchte, dann kann die andere Person nicht darauf herumhacken, dass es doch so viel Arbeit im Vorfeld gewesen wäre.


Freitag, 12. April 2019

Innerlich verwundet….

Oberflächlich betrachtet ist es ganz einfach: Wenn man sich eine Verwundung zuzieht, dann handelt man. Ganz gleich, ob man sich schneidet, sich aufschürft oder sich einen Reißnagel in die Ferse tritt. Der Körper mahnt uns mit einem akuten Schmerzempfinden und jeder normale Mensch reagiert darauf. Zunächst wird die Ursache gesucht und wenn möglich entfernt (Reißnagel aus der Ferse ziehen, Hand von der Herdplatte nehmen, nicht sofort wieder mit dem Ellenbogen an der Rauhputzmauer vorbeischrammen). Kein Mensch würde freiwillig mit einem Reißnagel in der Ferse einen begonnenen Marathon weiterlaufen....

Sofortmaßnahmen

Dann sehen wir uns an, was mit uns passiert ist und entscheiden über weitere Maßnahmen (Selbstmedikation, professionelle Hilfe, beides).

Danach helfen wir der Stelle, dass sie heilen kann: Wir versorgen die Wunde und achten darauf, dass sie vor weiterer Beschädigung geschützt wird und dass sie sich nicht entzünden kann. Wir halten die Wunde sauber und vermeiden es, Dreck in die Wunde zu bringen.

Sichtbar und unsichtbar

Das ist der Vorteil oberflächlicher Verwundungen: Man sieht sie.
Dies gilt für die verwundete Person selbst, aber auch für die Umwelt. Trägt man ein Pflaster oder einen Verband, so ist einem die Aufmerksamkeit und die Mithilfe anderer fast sicher.

Innerlich tragen wir keine Verbände. Dies gilt für Verletzungen der Seele ebenso wie bei Verletzungen der Organe oder der Nerven.
Auch hier mahnt uns der Körper ziemlich frühzeitig mit einem akutem Schmerzempfinden, leider ignoriert man es nur allzu oft. „Wird schon wieder!“ – „Zähne zusammenbeißen“ – „Das darf man nicht so ernst nehmen.“

Weder suchen wir die Ursache, noch entfernen wir den Reißnagel umgehend, noch verbinden wir die Wunde und vor Dreck bewahren wir sie auch nicht.
Dennoch erwarten wir, dass die Verletzung heilt. Von selbst. Ohne Zutun. Schließlich sieht man ja nichts.

ZZ - Zelber Zuld

Bei diesem Vorgehen ist es nicht verwunderlich, dass die Heilung nicht voranschreiten kann. Wenn zusätzlich Dreck (der überall vorhanden ist) in die Wunde gelangt, so ist es fast logisch, dass sich die Wunde entzündet.

Kann man nun den Dreck dafür verantwortlich machen, dass er da ist? Nein!
Es ist unser Umgang, der dem Dreck ermöglichte, sich in der Wunde breit zu machen und diese zu infizieren.

Was kann man also mitnehmen? Auch innerliche Schmerzen (ganz gleich ob organisch, den Halteapparat betreffend oder seelisch) ernst nehmen. Die Wunde säubern und ihr beim Heilen helfen und nicht zuletzt darauf achten, Umweltdreck zu vermeiden.

Samstag, 23. März 2019

Realistische Motivation


Keep on moving - Egal auf welchem Level man gerade ist! 

 „Aber die anderen!“ – Die anderen sind besser, die anderen sind beweglicher, die anderen sind schöner und ich bin schlecht. Wir alle benötigen Anreize und Ziele, es kommt aber immer darauf an, wo man seine Ziele sieht und wie man sich die Ziele setzt. Ziele werden heute auch durch soziale Netzwerke und Fotos und Videos, die in diesen veröffentlicht werden, gesetzt. Sind das dann noch die eigenen Ziele? Und vor allem: Sind es realistische Ziele? 

Blickrichtungen 
Wir können nicht in die Zukunft sehen und das ist auch ganz gut so. 
In Ermangelung des Wissens um das, was da noch kommt, legen wir häufig den Blick auf die Vergangenheit. Auch das kann gut sein, es kann uns aber auch ziemlich frustrieren. Die oben stehende Grafik verdeutlicht, wie sich Training häufig gestaltet. Wir beginnen (meist am Anfang!) und lernen neue Dinge. Es geht mit der Zeit vorwärts und wir freuen uns über unsere Fortschritte und versehen diese in unserem Kopf mit einem grünen Haken. Leider folgt auf ein Hoch (hier mit „Fortschritt“, oder „Glücksgefühl“, oder „Freude“, oder „nail the move“ bezeichnet) naturgemäß meist auch ein Tief („Rückschlag“, „Frust“, „eine Verletzung“, „Zeitmangel“). 

In diesem Tiefs geht nicht nur scheinbar nichts mehr vorwärts, nein, oftmals haben wir sogar das Gefühl schlechter zu sein als noch ein paar Wochen/Tage vorher und uns zurück zu entwickeln. Wehmütig gucken wir zurück zum letzten „Hoch“ (Blickrichtung blau!) und fühlen uns auch noch bestätigt! „Ich war schon mal besser!“ – „Es geht nicht vorwärts, sondern rückwärts!“ – „Das hat ja wohl alles keinen Sinn!“. Wenn wir dieses Tief überwinden, dann geht es auch (fast ebenso naturgemäß) wieder aufwärts. Leider wiederholt sich das oben beschriebene Szenario nach (kurzer) Zeit erneut. Jetzt stellt sich die Frage, wie frustrationstolerant wir sind? Wen machen wir für unsere (kurzfristige) Stagnation verantwortlich? 

Natürliche Entwicklung oder geringe Frustrationstoleranz?
Sehen wir es als Bestandteil einer natürlichen Entwicklung oder werden wir die Flinte ins Korn, suchen die Schuld beim Trainer und dem Rest der Trainingsgruppe (die ja immer ALLE besser sind)? Wahres Training ist wie eine Ehe: In guten wie in schlechten Zeiten, mit dem Glauben daran, dass es auch wieder besser wird.

Sonntag, 15. Juli 2018

Die Schönheit des Moments


„Der Weg ist das Ziel.“ – 
„Wenn Du es eilig hast, lass’ Dir Zeit.“ – „Arbeite konzentriert.“
Alle diese Aussagen haben ihre Berechtigung und doch vernachlässigen sie einen wichtigen Aspekt des Weges und der Zeit:
Respekt, Ästhetik und das Auskosten dessen, was gerade ist.

Kraftreservenökonomie

Was sehr kryptisch klingt, ist das Ergebnis von Beobachtungen beim Erlernen neuer Moves (an der Pole, im Hoop, beim Yoga, im Tanz). Vor dem geistigen Auge steht das Ziel des Endergebnisses. Ziel ist die Figur, der Move, der am Ende klappen soll. Auf dem Weg dorthin werden somit manchmal wichtige Punkte vernachlässigt oder vergessen. Das ist ganz selten böse Absicht, sondern vielmehr das Resultat des Zusammenspiels von Kraftreservenökonomie, Aufregung und mentaler Anspannung.

Anfangs muss man sich die Kraft einteilen. Und da der Großteil der Kraft für die neue Bewegung zur Verfügung stehen soll, muss man eben schnell durch die Teilschritte hetzen.

Unsicherheit attackiert Souveränität

Dazu kommt die Anspannung, die Aufregung: Wird es klappen? Tut diese neue Figur weh? Brauche ich dafür Fähigkeiten, die ich jetzt noch nicht abschätzen kann: Abwesenheit von Angst, Flexibilität, Kraft in bestimmten Bereichen des Körpers? Diese Fragen verursachen Unsicherheit. Unsicherheit führt zum Verlust von Souveränität.

Dieses Phänomen kann aber auch dazu führen, dass Tricks und Figuren, die Voraussetzungen für andere Figuren darstellen, auf einmal besser klappen, weil sie gar nicht mehr so sehr im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, sondern mitunter als „notwendiges Übel“ auf dem Weg zum eigentlichen Ziel gesehen werden.

Wenn Teilschritte zur Selbstverständlichkeit werden

Will man an der Pole beispielsweise eine Figur üben, deren Voraussetzung der Inside oder Outside Leg Hang, oder gar der Superman ist, so kann man beobachten, dass auf einmal die schmerzhaften Druckpunkte und die brennende Haut mental ausklammert. Ähnlich sieht es im Hoop aus: Lifts und Mounts, kraftraubende und manchmal verhasste Übel, werden auf dem Weg zur nächsthöheren Figur – im wahrsten Sinne des Wortes – einfach gemacht.
Manchmal stellt man sogar fest, dass diese Figuren wie von Zauberhand besser funktionieren und wieder und wieder trainiert und ausgeführt werden, weil sie auf dem Weg zur Endfigur einfach sein müssen und eine Prämisse darstellen, an der man nicht vorbei kommt.

Zwei Seiten

Allerdings gibt es wie bei fast allen Dingen auch hier zwei Seiten. Die Wertschätzung dessen, was man so „nebenbei“ macht, kommt zu kurz. Der Respekt für den körperlichen Aufwand sinkt, was gestern noch als ein hochgestecktes Ziel galt, ist heute einfach nur ein Muss auf dem Weg zu einem neuen Ziel.

Man entwickelt sich weiter, Ziele werden höher gesteckt, das Können und die Fertigkeiten nehmen zu.
Und doch ist es den wichtigen Teilschritten gegenüber unfair. Jeder Schritt auf dem Weg zum Erfolg hat Respekt und Wertschätzung verdient.

Der Fokus und das Selbstwertgefühl

War man gestern noch stolz darauf, Figur A (endlich) geschafft zu haben, so scheint sie heute kaum mehr beachtet zu werden. Sie wurde auf dem Weg zum nächsten Ziel zur Selbstverständlichkeit.
Nicht nur das, was in Zukunft vielleicht einmal sein kann ist wichtig, sondern auch das, was man schon erreicht hat, was man sich erarbeitet hat.
Legt man den Fokus nur auf noch zu erreichende Ziele, so wird man immer mit dem Gefühl der Unzulänglichkeit zurückgelassen. Und da es zu Beginn des Trainings neuer Figuren normal ist, dass diese selten auf Anhieb klappen, kann man sich selbst so wunderbar in eine Spirale der Frustration manövrieren.

Zelebrieren der Teilbewegungen

Tanz entsteht dann, wenn Bewegungen im gleichmäßigen Fluss spielend ineinander übergehen. Tanz ist an den Tag gelegtes Rhythmusgefühl des Körpers. Würde sich in einem Musikstück der Takt und die Schlagzahl, das Tempo und die Geschwindigkeit alle 3 Sekunden ändern, so würden wir das Zusammenspiel der Töne und Instrumente nicht unbedingt als gefällig empfinden (außer man steht auf Jazz!).
Ähnlich ist es beim Ablauf von Bewegungen im Sport.

Every second counts

Raum einnehmen, sich seiner Größe bewusst sein – das hat nicht nur etwas mit der räumlichen Komponente zu tun, sondern auch mit der zeitlichen. Je mehr man auch die notwendigen Teilbewegungen zu schätzen lernt, umso ästhetischer, sauberer und genauer wird man sie ausführen. Und dann ist es auf einmal auch nicht mehr schlimm, wenn man das Endergebnis nicht (immer) erreicht.

Das Einnehmen der Grundhaltung, die tänzerisch notwendige Größe und Anspannung, die Vorbereitung des Körpers auf das, was da als nächstes kommt, ist schön! Je sauberer die Teilschritte ausgeführt werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass man auch das Ziel erreichen wird.

Ein Foto für jede Sekunde

Im Unterricht sage ich oft, man möge sich im Spiegel betrachten. Dann, wenn man das Gefühl hat, ein außenstehender Beobachter könnte zu jeder Zeit ein Foto machen und das Ergebnis wäre nicht schlecht, sondern würde die Passion, die Leidenschaft, die Sauberkeit, die Ästhetik zeigen die der Sport und die Person in sich trägt, dann hat man den notwendigen Respekt für die Teilschritte walten lassen.

If you stumble, make it part of the dance


Und wenn man dies zum Grundsatz hat werden lassen, so kann man auch in scheinbar „missglückten“ Versuchen etwas Schönes sehen. Dann fällt niemandem auf, dass man eigentlich ein anderes Ziel vor Augen hatte, als man die Teilschritte auf dem Weg zum antizipierten Endergebnis ausgeführt hat. Denn dann ist jede Bewegung für sich so schön, so klar und so souverän, dass es fast schon egal ist, was man „eigentlich“ erreichen wollte.

Samstag, 9. Juni 2018

Platz für das eigene kleine Königreich


Foto: pixabay
Personen, die sich in den Vordergrund drängen, sich mit fremden Federn schmücken, übertreiben, sich zu viel Raum nehmen, arrogant sind....
Zugegeben, das mag niemand gerne.

Im Auge des Betrachters

Dabei liegt aber alles im Auge des Betrachters. Manche Personen sind schon der Meinung, Selbstdarstellung wäre absolut gleichbedeutend mit den oben beschriebenen Verhaltensweisen. Das Wort „Selbstdarstellung“ ist so negativ behaftet, dass es schon wie eine Beleidigung und ein Schimpfwort verwendet wird. In einigen Kreisen ist es sogar ein institutionalisierter Begriff.

Selbstdarstellung

Die oben beschriebenen Verhaltensweisen haben aber im Grunde nichts mit einer Selbstdarstellung zu tun. Was ist ein Lebenslauf? Ja, eine Selbstdarstellung. Was ist die Wahl des bevorzugten Kleidungsstückes. Ja, eine Selbstdarstellung. Was ist das Erzählen dessen, was einen zu der Person gemacht hat, die man heute ist? Ja, eine Selbstdarstellung.

Und wer könnte das besser als die Person, die eben ihr Leben lebt? Wenn alles faktisch belegbar ist, wenn alles zueinander passt, wenn sich die Mosaiksteine fügen und ein authentisches Gesamtbild ergeben, dann ist gegen Selbstdarstellung nichts einzuwenden.
Wer kein klares Bild von sich zeichnen und entwerfen kann, darf nicht erwarten, dass die Umwelt sich eines machen kann.

Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Nicht Fisch, nicht Fleisch! Gut, ist heutzutage auch kein Problem mehr, wo es doch sowieso immer mehr Veganer und Vegetarier gibt.
Bitte keine schillernden Persönlichkeiten, man tappt dann doch lieber im Dunkeln. Ein Grottenolm kann eben mit einem Pfau wenig anfangen. Muss er auch nicht. Beide haben ihre Berechtigung. Aber der Grottenolm sollte dem Pfau nicht die Federn ausreißen wollen...

Selbstdarstellung ist allerdings etwas ganz Natürliches und Notwendiges, was einem manche Menschen absprechen wollen. Sie beschränken die eigene Identität bzw. die Darstellung derer.
Erzähle mir, wer Du bist, aber erzähle nicht zu viel, auch wenn es stimmt!

Selbstdarstellung bedeutet, dass man eine klare Vorstellung von sich als Person hat und auch weiß, wie man gerne wahrgenommen werden wollen würde. Ob das dann immer so klappt, ist fraglich und kommt auf die Interaktionspartner an. Grundsätzlich ist gegen diesen Wunsch nichts einzuwenden.

Eigentlich.

Sprache, Mimik, Gestik, Kleidungsstil, Humor, Stil und Vorlieben, all dass gehört zu einer Person und zeichnet ein Bild von ihr. Je farbiger, desto besser. Aber manche Menschen bevorzugen grau, vor allem bei anderen Personen. (Nicht falsch verstehen, ich liebe die Farbe Grau!)

Selbstdarstellung ist notwendig

Ohne Selbstdarstellung geht es nicht. Ein Bäcker, der nicht auf die besondere Qualität seiner Backwaren hinweist, betreibt schlechtes Marketing, ein Autoverkäufer, der potentielle Kunden das Auto vorführt indem er sagt: „Ja mei, es ist ein Auto. Es kostet Geld. Es fährt. Was soll ich sonst dazu sagen?“ – wäre wohl nicht mehr lange beim Arbeitgeber? Das alles scheint uns verständlich.

Dieses Verständnis hört auf, sobald es um die eigene Person geht.
Erving Goffmann beschreibt in seinem Buch „Wir alle spielen Theater“ unter anderem auch die tägliche Inszenierung. Dabei erkennt und beschreibt er einen wesentlichen Unterschied. Ein Zuschauer erwartet und weiß, dass ihm oder ihr auf der Bühne Dinge vorgespielt und vorgetäuscht werden und wäre (mit Recht) bitter enttäuscht, wenn die Protagonisten ihren Job schlecht oder gar nicht machen würden.
Im Leben versuchen wir Dinge darzustellen, die echt sind. Dann sind wir Selbstdarsteller (noch keine Angeber, noch keine Aufschneider, noch keine Hochstapler).

Zugeschriebene Rollenkompetenz

In den soziologischen Rollentheorien (ich bin im Moment zu faul den entsprechenden Wissenschaftler rauszusuchen – war es Talcott Parson?) sagt man, zugeschriebene Rollenkompetenz wirke identitätsstiftend.
Bedeutet so viel wie: Wenn mir jemand glaubt, dass ich das, was ich tue auch kann, dann bestärkt mich das.

Umgekehrt wird leider auch ein (häufig sehr beleidigender und drückender) Schuh daraus: Nimmt sich eine Person oder eine Institution oder eine Gruppe von Personen heraus, einer Person das, was sie kann und was sie tut, abzusprechen, es als irrelevant und nichtig hinzustellen, so wird somit auch die eigene Identität in Frage gestellt. Gerade wenn es nicht Staubkörner im Selbstbild, sondern Meilensteine im Leben sind, kann man diese der anderen Personen nicht absprechen oder als nichtig abtun.

Raum einnehmen (dürfen)

Zweifel dürfen aufkommen, gesundes Misstrauen ist gut. Wie sagt man schon so schön: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ – Lässt sich die bezweifelte Person dann allerdings mit sämtlichen Wassern aller Kontrollmechanismen waschen und löst sich dabei nicht wie ein Stück Würfelzucker auf, dann sollte man der Person ihre Identität auch zugestehen.

Alles andere wäre arrogant und anmaßend. Und zwar nicht von der Person, die sich selbst darstellt....
In meiner Tätigkeit als Trainerin spreche ich oft vom „Raum einnehmen“ – dabei gilt dies sowohl in Vorbereitungen für freie Reden, als auch beim Tanzen und bei der Körpersprache. Jeder Mensch sollte Raum einnehmen können. So lange er diesen Raum mit Leben füllt und dabei niemand anderen ein- oder beschränkt, hat jede Person Anrecht auf ihr eigenes kleines Königreich.

Verweigert man dies, kann man keine Einschätzungsobjektivität für sich beanspruchen, Neutralität und Offenheit schon gleich dreimal nicht. Erzähle mir, wie Du den Kuchen backst, aber erzähle mir nichts von den Zutaten!

Donnerstag, 10. Mai 2018

Wach auf!

"Schlafen ist bequem, aber Erwachen ist interessant."
Hazrat Inayat Khan (1882-1927), indischer Sufi-Meister

Viele Sachverhalte lassen sich metaphorisch gut darstellen. Die durch Worte gemalten Bilder regen die Phantasie an, gestalten Gedanken bunt, füllen sie mit persönlichen Erfahrungen.
Dies hilft beim Erklären von Pole- und Aerial Hoop Tricks, Yoga- und Pilatesübungen und manchmal auch dabei, komplizierte Entwicklungen in leicht verdauliche und verständliche Häppchen zu zerschneiden.

Erklärt man die richtige Haltung für eine Kniebeuge, so kann man sich gut der Methapher der ungepflegten Autobahnraststätten-Toilette bedienen: Die Schüssel treffen aber unter keinen Umständen berühren....
Im Pilates gibt es die "Säge" als Figur, im Yoga sind es die Pflanzen und Tiere, die uns bildlich erklären sollen, wie etwas auszusehen hat. Im Pole benutze ich häufig die Methapher "Stell' Dir vor, du fährst im Auto über Kopfsteinpflaster während Du einen enormen Harndrang hast." Das führt automatisch dazu, dass die Beckenbodenmuskulatur aktiviert wird und die untere Bauchmuskulatur anfängt zu arbeiten.

Das alles fiel mir heute ein, als eine weitere Metapher im Austausch mit einer lieben Freundin entstand. Man hätte die Hoffnung, dass die Leute aufwachen würden. Es wurde die Frage gestellt, ob man die Leute vielleicht nicht aufwecken müsse?

Das ist ein gutes Bild!
Personen können von selbst aufwachen, weil es Zeit ist und der Körper/Geist bereit ist dafür, oder Personen können geweckt werden. Meistens empfinden Personen ein gewaltsames Reißen aus dem Schlaf nicht als unbedingt nett.
Selbst wenn es nötig ist (weil Gefahr droht, weil man sonst etwas Wichtiges verpassen würde oder irgendwohin zu spät kommen würde), ist die erste Reaktion doch meist Ärger und Zorn auf den, der die Person geweckt hat. Möchte man den (ungerechtfertigten, aber verständlichen) Zorn und Ärger nicht auf sich ziehen, so muss man zusehen, wie die Leute schlafen und darauf hoffen, dass sie rechtzeitig selbst aufwachen.

Und wenn Leute schlafen, dann muss man leise sein. Das gebietet die Höflichkeit und der Respekt.

Fotocredit: Pixabay

Sonntag, 22. April 2018

Yoga ist ja nur Entspannung....


"Nee, Yoga ist nix für mich! Weißt Du, ich bin nicht so der Typ der im Kreis sitzt und "om" sagt."

In 9 von 10 Fällen hört man diesen Satz, wenn man die Frage beantwortet, was der Kunde/Interessent - die Kundin/Interessentin denn noch so tun könnte, um gleichzeitig Kraft und Flexibilität zu verbessern und man daraufhin "Yoga" empfiehlt.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Ästhetik und Tanz

"Die Ästhetik der Kunstform Tanz lässt sich durch wissenschaftliche Untersuchungen nicht erklären."
(aus dem Buch "Dance Anatomie", Seite 1 - ISBN: 978-3-7679-1046-1)

.....also werde ich nicht versuchen, es zu tun.
Aber vielleicht liegt es genau daran. Tanz ist Hingabe, Tanz ist Gefühl, Tanz ist Charakter, Tanz ist Seele. Kann man Gefühle, Charakter, Hingabe und Seele wissenschaftlich definieren? Vielleicht in Teilen, aber eben nicht im Ganzen.

Technisch perfekter Tanz ohne Seele kickt mich nicht. Seele ohne Technik ist aber auch nicht die Lösung.
Wie kann man also versuchen, die Potentiale der inneren Schönheit in der Kunst- und Ausdrucksform "Tanz" nach außen zu tragen?

Zeit und Raum sind wesentliche Bestandteile für mich. Den Bewegungen Zeit geben, sie zelebrieren, Raum einnehmen, sich groß machen und den Raum, der einem zur Verfügung steht, einnehmen. Nicht zögerlich, nicht bittend, sondern mir einer selbstbewussten Selbstverständlichkeit.

Jede Bewegung verdient die gleiche Aufmerksamkeit. Eine Drehung, ein Climb, ein Lift - ganz egal ob im Hoop oder an der Pole oder im puren Floorwork besteht aus Anfang, Hauptteil und Ende.
Oftmals kann man beobachten, dass das Hauptaugenmerk auf den Mittelteil, den ja hier auch benannten Hauptteil gelegt wird. Der Anfang verhungert, auf das Ende wird kein Wert gelegt.
Vielleicht, weil man nicht so viel Zeit damit verbraten möchte? Vielleicht, weil man gedanklich schon im nächsten Move steckt? Vielleicht, weil man in möglichst wenig Zeit möglichst viele Hauptteile packen will?

Man gibt sich im Alltag so selten Raum. Alles muss schnell gehen. Ergebnisse müssen stimmen. Leistung ist, was man in guter Qualität in möglichst kurzer Zeit schafft. Die Ästhetik hat keinen Platz in diesen Erwartungshaltungen. Muss sie auch nicht.
Aber im Tanz, im Studio, in der Zeit, die ein Mensch mit sich und seinem Körper verbringt, da darf man sich Raum und Zeit nehmen. Selbstverständlich Bewegungen zelebrieren, die Größe des eigenen Charakters wahrnehmen, Raum einnehmen.

Vielleicht liegt darin auch ein bisschen das begründet, was als Ästhetik wahrgenommen wird?

Donnerstag, 18. Januar 2018

Das Like-Leiden


Bemerkenswert!

Nach einigen Jahren der Zielsetzung "Höher, schneller, weiter, verrückter, unmenschlicher" im Polesport, werden nun die Stimmen derer laut, die die menschliche Größe besitzen, Fehler, Misserfolge und falsche Zielsetzungen einzugestehen.

Chronische Schmerzen die in Kauf genommen werden und wurden, nur um noch ein weiteres Bild bei Instagram oder Facebook posten zu können. Der Körper zollt Tribut.

Oftmals habe ich mich selbst gefragt, ob meine Weigerung hier mitzumachen oder mitmachen zu können aus dem "Neid der Besitzlosen" entspringt. Ich kann es nicht. Ich werde es nicht können und ich habe mich oftmals auch geweigert, es meinen Kundinnen beizubringen. Aus Verantwortung. Aus Rücksicht. Mit dem Blick auf die Kosten und möglichen Spätfolgen. 

Wenn Kundinnen partout darauf bestanden, die wildesten Figuren ausprobieren zu wollen, habe ich sie vor die Entscheidung gestellt: Ich kann es Dir erklären, ich kann Dir sagen, wie Du in diese Figur kommst. Ich selbst kann sie nicht und ich werde sie auch nicht können. Wenn Du bereit bist für dieses eine Foto einen Bandscheibenvorfall zu riskieren, dann kann ich es Dir zeigen. Entscheide!


Machen wir den Sport aus Liebe und Leidenschaft oder nur, weil wir am chronischen Anerkennungshunger leiden?

Trainerausbildungen bei CrazySports Augsburg - mit Wissen und Verantwortung

Samstag, 16. Dezember 2017

Höher, schneller, weiter - damit die Meister vom Himmel fallen


Trainerausbildungen warum?
Ein Trainer muss weit mehr beherrschen als die Kompetenz der sportlichen Materie. Das gilt in jeder Sportart, so auch für Poledance und Aerial Hoop. Mittlerweile gibt es zahlreiche Trainerausbildungen. Sie differieren in ihrer Länge und den Inhalten und letztlich muss jeder angehende Trainer selbst entscheiden, welche Ausbildung ihr oder ihm am ehesten zusagt. Oftmals sind es natürlich auch finanzielle Gründe, die eine Person zur einen oder anderen Ausbildung und deren Anbieter tendieren lassen, doch sollten diese Gründe für einen angehenden verantwortungsbewussten Trainer oder eine Trainerin nicht ausschließlich entscheidungsweisend sein.
In einer Trainerausbildung lernt man weniger neue sportliche Kompetenzen denn vielmehr den Umgang mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die didaktischen Grundlagen des richtigen Erklärens und den psychologischen Umgang mit unterschiedlichen Charakteren. Ebenso wird auf die Themengebiete „Hilfestellung“, „Präsenz des Trainers“, „natürliche Autorität“, „Trainerpersönlichkeit“, „Umgang mit Unfällen und Verletzungen“, „Warm-up und Cool-Down“ eingegangen.

Ein Trainer übernimmt in gewisser Weise für seine Teilnehmer und Teilnehmerinnen Verantwortung während diese sich in seiner oder ihrer Kurseinheit befinden. Auf diese Aufgabe heißt es vorbereitet zu sein. 

Kurz und knackig 
Nein, ich meine nicht die Klamotten, ich beziehe mich auf die Länge der Ausbildungen. Im Grunde lernt man das Lehren erst mit vielen Jahren der Erfahrung, aber jeder fängt einmal an.
Das Fundament welches für und in den neuen Trainer oder die neue Trainerin gelegt werden soll, muss gut sein.
Der Bauplatz sicher gewählt. Aus diesem Grunde überprüfen wir VORHER die Voraussetzungen.

Arrogante Ziefer
Ja, das mag einigen arrogant erscheinen, dass man sich da als Ausbildungsanbieter die Freiheit und Entscheidungsbefugnis herausnimmt, zu urteilen, wen man überhaupt zur Ausbildung zulässt und wen nicht.
Ein Trainer oder eine Trainerin muss Vorbild für die teilnehmenden Personen sein. Immer. Jeden verdammten Tag. Ob mit Regelbeschwerden oder kalten Füßen, privaten Problemen oder Geldsorgen. Ganz egal. Das hat die Kunden nicht zu interessieren. Ein Trainer muss bereit sein 150% zu geben. Immer.
Sind die Grundvoraussetzungen nicht gegeben, so bringen 2 Tage Ausbildung auch nix.

Erkenntnis: Ich bin zu blöd zum Lernen
Nun gut, wir sprechen ja nicht von 2 Tagen sondern von 3 bzw. 4 Tagen. Und das pro Level.
Ich frage mich ernsthaft wie man binnen 2 Tagen, 16 Zeitstunden (inkl. Prüfung), knapp unter 100 Figuren  für Anfänger UND Fortgeschrittene lernen und dabei noch die theoretischen Grundlagen der Studioreinrichtung, der Anatomie, des Class-Managements, die richtige Hilfestellung, Kombinationen und Transitions, Warm-up, Cool-Down etc. aufnehmen können soll? Irgendetwas muss ich grundlegend falsch machen, denn ich kann weder selbst so schnell lernen, noch so schnell lehren und 40 Figuren an einem Tag, das schaffe ich auch nicht. Weder diese selbst zu machen, noch zu erklären, wie jemand anderes diese unterrichten können sollte....

Doppelt so lang - doppelt so teuer
Wer billig kauft, kauft doppelt. Leider ist diese Erkenntnis auf den Ausbildungsbereich für Trainer nicht ganz anzuwenden. Hier gilt: Hauptsache ein Blatt Papier, welches mir sagt, dass ich Trainer, Professor, Experte, Allwissender oder sonst was bin. Unsere Trainerausbildungen sind doppelt so lang und doppelt so teuer - shame on me!

Skrupellos
Wenn ich so skrupellos wäre, dann würde ich es gleich anders machen: Ein Blatt Papier für 500€, anwesend müsst ihr gar nicht mehr sein.
Nee, geht leider nicht und vorher wollen wir auch wissen, ob ihr Euch schon mal mit der Materie auseinandergesetzt habt. Die einen nennen es arrogant, die anderen nennen es Verantwortungsbewusstsein.

Werbung
www.crazy-sports-augsburg.com/trainerausbildung

Kaffee
Diese Gedanken mussten erstmal zu Papier gebracht werden, VOR dem Kaffee.
Wer also Tippfehler findet, der darf sie behalten oder mich darauf hinweisen. Guten Morgen.





Dienstag, 30. Mai 2017

Events – Ereignisse und wie sie uns beeinflussen....


Dieser Beitrag gehört in die Kategorie: „Entspricht nicht den Wünschen der anderen Seite, ist aber schon geschrieben.“ – also landet der Artikel jetzt im Blog.


Events:

Heutzutage ist ja schon ein Kindergeburtstag ein Event. Irgendwie scheint überall die Aufforderung inne zu liegen „Man amüsiere mich und zerstreue mich.“ Und wenn man da mithalten möchte, dann muss man ganz schön was bieten, sei es wenn man als Show-Act für ein Event angefragt wird, oder aber auch wenn man selbst ein Event organisieren will.


Es kommt nicht darauf an, was Dir passiert – es kommt darauf an, was Du daraus machst
Event ist neudeutsch (also Englisch) und bedeutet eigentlich nur Ereignis. Ein Ereignis ist für uns schon jedes Training, jeder Workshop, jedes Tanzen mit oder ohne Choreographie. Wir hängen dem Sport an und nach, weil er uns begeistert, weil er das Highlight der Woche oder des Tages darstellt, weil er ein Ereignis darstellt. Manche Ereignisse verlaufen genauso, wie wir sie uns vorgestellt haben (tolle Trainingseinheiten mit guten Grip und einer Liste von Figuren, die alle geklappt haben), manche Ereignisse laufen überhaupt nicht so, wie wir uns das erträumt haben. Der „return of investment“ lässt dann sehr zu wünschen übrig. Im Training kennen wir das. Figuren, die schon mal geklappt haben und genau heute überhaupt nicht gehen wollen. Kraftlosigkeit, kein Grip. Oder wir gehen zu einem Workshop und sind hinterher enttäuscht, weil wir nicht das bekommen haben, was wir uns vorgestellt haben.
Die Vorstellungen leiten uns, auch wenn wir sie uns nur selten bewusst machen. Die Wünsche und Hoffnungen – ob realistisch oder unrealistisch - malen in unserem Vorbewusstsein ein Bild dessen, was wir von einem Event erwarten. Werden die Erwartungen nicht erfüllt, sind wir enttäuscht. Und nicht immer gehen wir den nächsten Schritt uns zu fragen, ob es am Event oder an unseren Vorstellungen gelegen hat.
Sehr häufig ist es eine Mixtur von beiden Punkten, manchmal aber auch schlicht Verantwortungsverschiebung. Wie die Person, die in ein Restaurant mit dem Namen „Schlachthof“ geht und sich über die mangelnde Auswahl veganer Speisen beschwert.

Aber wir können unsere Enttäuschungen betrachten, wir können wachsen, wir können Ehrgeiz entwickeln. Wenn wir beispielsweise nach einem Trainings-Event nicht nur sauer sind, weil nichts geklappt hat, sondern analysieren, woran es gelegen haben kann. Wenn man sich einbildet, nach 5 Stunden kraftraubendem Training am Vortag am nächsten Tag das Iron-X besonders schön und lange halten zu können, dann liegt das weder am Trainer, noch am Studio, noch am Wetter wenn es nicht klappt.

Und so ist das auch mit Events. Wenn man selbst nicht bereit ist, abzuschalten und sich dem Event hinzugeben, dann kann sich ein Veranstalter mit dem besten Showprogramm noch so ins Zeug legen, wir werden es nicht genießen können. Auf der anderen Seite sind wir, wenn wir als Showact gebucht werden, auch nicht dafür verantwortlich, die Stimmung eines ganzen Events „rumzureißen“.

Nettes Beiwerk
Als Poletänzer kennt man die Anfragen, ein Event als nettes Beiwerk zu schmücken. Der Veranstalter möchte die Gäste begeistern, ihnen eine Show bieten, die den Atem stocken lässt. Meist möchte der Veranstalter eine Auflockerung des Abendprogramms, eine faszinierende Show, die den Gästen Gänsehaut bereiten soll, ein nettes Beiwerk zum eigentlichen Hauptevent. Man dürfe auch gerne Flyer auslegen, man würde ja so auf sich aufmerksam machen können. Die Show müsse auch nicht allzu lang sein, 30 Minuten würden vollkommen ausreichen...
Nicht selten reduzieren wir zunächst die Zeit und sagen dann „ja“, weil wir es lieben zu tanzen, weil in denen, die sich auf eine Bühne stellen immer eine kleine Rampensau versteckt ist, weil wir (teilweise vielleicht sogar missionarisch) darstellen möchten, was Pole Dance (wirklich) ist, weil wir damit eine neue Zielgruppe erreichen, weil wir andere Gründe finden.

Prinzipiell ist es toll, dass wir uns alle so oft so schnell breitschlagen lassen, das Event einer anderen Person (für lau) zu pimpen. Würden wir nicht lieben, was wir tun, dann hätten wir für derartige Anfragen nur ein müdes Lächeln übrig.

Was uns also dazu treibt, bei Events als Showact dabei sein zu wollen, ist die Leidenschaft, mit der wir unseren Sport betreiben (gemixt mit einer guten Portion Selbstdarstellungsneigung).

Wenn wir erwarten, dass uns dann die uneingeschränkte Aufmerksamkeit gilt, können wir mitunter schon enttäuscht werden. Wenn wir erwarten, dass nach unserem Showauftritt alle Gäste Poledance lernen wollen, auch.

Wenn wir uns freuen, dass uns jemand auf der Bühne haben will und meint, das könnte eine Bereicherung für sein Event sein, wenn wir vielleicht sogar das Outfit und die Musik mitbestimmen können und uns für einen Auftritt nicht kaputt machen, dann können wir selbst das Event genießen.

Menschen begeistern
Events sind Ereignisse, die Menschen begeistern sollen. Das Firmenjubiläum darf hier ebenso genannt werden wie die goldene Hochzeit der Verwandtschaft, die Taufe eines Säuglings, das Polecamp oder ein Poledancewettkampf oder Showabend. Auf der einen Seite stehen Menschen, die an das glauben, was sie ausrichten, die jemandem etwas bieten wollen, die ihre eigene Begeisterung mit jemanden teilen möchten und auf der anderen Seite stehen die Konsumenten.

Wir konsumieren Ereignisse. Geschuldet der Überflussgesellschaft stellt aber selten die Aussicht auf ein gutes Essen mit 3 Gängen schon allein das Highlight der letzten Monate dar.
Übertragen auf den Polebereich können wir Parallelen zu dieser Entwicklung finden. Ein Wettkampf jagt den nächsten, man könnte mittlerweile fast das ganze Jahr Urlaub in diversen Polecamps machen, Workshops mit hochkarätigen Pole-Größen gibt es auch zu Hauf an jedem Wochenende.
Man wird schon fast gezwungen, etwas noch Ausgefalleneres zu bieten, wenn man sich im Wirrwarr der ganzen Angebote einen bleibenden Namen machen will. Den gewählten Methoden sind dabei fast keine Grenzen gesetzt:
·       Einfach teurer machen, denn was teuer ist, ist immer gut.
·       Keine Jugendherberge für das Polecamp wählen, sondern ein 5 Sterne Hotel.
·       Beim Showauftritt die Kostüme noch ein wenig knapper werden lassen bzw. die High Heels noch ein wenig höher.
·       Die Liste der Tricks, die in einem Workshop gelehrt werden, noch halsbrecherischer aussehen lassen...
·       Höher, schneller, weiter...

Stimmungen planen
Vordergründig nachvollziehbar und nicht selten von Erfolg gekrönt. Sich aus diesem Sog zu befreien ist nicht leicht. Wer heute schon einmal einen „normalen“ Kindergeburtstag ausgerichtet hat, mit Topfschlagen als Spiel und Würstchen mit Pommes zum Essen, der weiß, was ich meine.

Wie kann man denn garantieren, dass es den Konsumenten gefallen wird? Wie kann man sicherstellen, dass das Event zum positiven Marketingmagnet wird? Wie stellt man sicher, dass es im Nachgang nur gute Mundpropaganda geben wird? Wie berechnet man für sich den „return of investment“?

Ein Event lebt von beiden Seiten. Nur, wenn man daran denkt, wie es der anderen Seite gehen könnte, wie sie es empfinden könnten (die Konsumenten, die Gäste, die Teilnehmer selbst, die Showacts, alle Personen, die eben NICHT Ausrichter sind), kann man versuchen, Stimmungen abzuschätzen.
Stimmungen planen wird nicht funktionieren.

Everybodys Darling
Aber wir wollen es doch jedem recht machen. Ob nun als Showact bei einer Firmenfeier, als Ausrichter eines Polecamps, als Familie, die die Taufe ihres Nachkömmlings ausrichtet, als Firmeninhaber, der voller Stolz mit Kunden und Mitarbeitern sein Jubiläum feiert, als Studiobesitzer, der mit Pole-Größen Workshops organisiert oder als Eventmanager.
Keiner soll ein schlechtes Wort verlieren. Alle sollen sich wohl fühlen. Jeder soll sich gut betreut fühlen, die Gäste und alle Mitwirkenden sollen fühlen und spüren, dass man weiß, dass ein gutes Event auch an der Stimmung aller anderen festgemacht werden wird.

Man wird es nicht schaffen. Hierzu ein paar kleine Anekdoten vom CrazyPole Battle:

·       Da fragt im Vorfeld die Reporterin einer Zeitung, ob man den Tänzern und Tänzerinnen nicht per Saalansage mitteilen könne, dass sie in ihrer Performance doch mal stillhalten können, weil sie sonst so schlecht Fotos machen könne.
·       Da bemängelt eine Zuschauerin, dass die Damen keine Blumen bekommen hätten (wir hatten noch daran gedacht, aber Blumen sind nur sehr schwer heil nach Hause zu bekommen, immerhin hatten ja doch viele Wettkampfteilnehmer einen nicht unerheblichen Heimweg vor sich.)
·       Da ist einer Person, der ergatterte Parkplatz nicht nah genug.
·       Da dauert es den Leuten zu lange, bis sie was zu essen bekommen.
·       Da mögen einige weder Bananen noch Äpfel und trinken auch kein Wasser (mehr hatten wir für die Teilnehmer nicht kostenlos zur Verfügung gestellt).
·       u.v.m.

Große Ereignisse werfen ihre Magenschmerzen voraus
Den letzten rotierenden Arbeitsmodus in dieser Art hatte ich, als wir das Buch „Poledance Passion“ fertigstellt haben, dann wieder vor Eröffnung meines eigenen Studios und jetzt wieder beim Battle. Schlaf wird generell überwertet. Listen kann man nie genug schreiben und das nächtliche Hochschrecken mit dem panikartigen Gedanken, dass man etwas unheimlich Wichtiges vergessen hätte, wird zur Gewohnheit. Das geht nicht lange gut und ist bestimmt auch kein gesunder Arbeitsmodus.

Und so kam, was kommen musste: Das Lampenfieber, welches sich bei mir immer mit Übelkeit und Magenkrämpfen bemerkbar macht, war eben schon ca. 1,5 Wochen vorher permanent da.

Die Symbiose aus Bühne, Backstage und Publikum
Bei Events ist es immer wichtig, dass der Veranstalter nie aus den Augen verliert, dass er zwar für den Rahmen verantwortlich ist, aber dass die Stimmung von den Personen auf der Bühne nicht unerheblich mitgestaltet wird, dass Backstage alles reibungslos laufen muss und dass das Publikum eine wahnsinnig machtvolle Position hat. Fehlt es, dann kann alles noch so gut vorbereitet sein, dann kann sich der Veranstalter auf den Kopf stelle und mit den Füßen wackeln (okay – bei einer Pole-Veranstaltung passiert das ja vielleicht tatsächlich), aber dann nutzt auch die Liste Nummer 593 und die beste Vorbereitung nichts.

Once again please
Jack Welch bezeichnete sich einmal selbst als bester Manager der Welt. Als man ihn fragte, was denn das Wichtigste bzw. mit das Wichtigste an seinem Beruf wäre, meinte er nur: „Standing in front of the crowds, repeating yourself over and over all the times.“

Nun, abgesehen davon, dass ich mich nie als Beste in irgend etwas bezeichnen würde, hat man mit einem Event schon mal kurzfristig den Job eines Eventmanagers und ein wenig muss ich Jack Welch schon Recht geben. Immer und immer wieder beantwortet man die gleichen Fragen. Sogar wenn die anderen Fragesteller sich neben der Person befinden, die gerade im Moment die absolut gleiche Frage gestellt hat und auch beantwortet bekommen hat, heißt das noch lange nicht, dass man nicht im nächsten Moment die gleiche Frage nochmals beantworten muss.

Geduld und Ruhe
Und es ist manchmal eine wirkliche Geduldslehrstunde. Jeder stellt für sich die Frage ja nur einmal. Die Aufregung führt dazu, dass man nicht mehr so gut zuhört und man hat es vielleicht wirklich nicht mitbekommen, dass die Frage schon 3 mal beantwortet wurde.

Ich bin – zumindest hat mir das meine Mutter immer vorgeworfen – ein ungeduldiger Mensch. Schlechte Karten für den Job eines Event-Managers. Geduld, Ruhe, ein Lächeln, immer für jeden da sein. Das ist wirklich eine Herausforderung, die einen so fesselt, dass ich es beispielsweise am Tag der Veranstaltung in 12 Stunden nicht einmal zur Toilette geschafft habe...

Man versucht an alles zu denken, für alle da zu sein, es jedem Recht zu machen, in dem Wissen, dass es nicht funktionieren wird und man versucht es dennoch. Doch überall gleichzeitig kann man nicht sein. Die Jury möchte betreut werden, die Showacts, die Sponsoren, die VIP-Gäste (oder solche, die sich dafür halten) und natürlich die Teilnehmer, deren Nerven ja auch schnell blank liegen.

Das geht auf keinen Fall alleine und ein gutes Team ist unheimlich wichtig. Die Personen, die im Hintergrund agieren, die man vielleicht auf der Bühne überhaupt nicht zu Gesicht bekommt, die tragen ein Event immer mit.
Und das gilt für jedes Event. Ohne Mitarbeiter und ein tolles Team könnte es kein Firmenjubiläum geben, ohne Eltern, die vorbereiten, die Kindern zum Event fahren etc., keinen Kindergeburtstag. Die Helfer repräsentieren das Event in einem Maße, welches man nie unterschätzen darf.

Und dann noch die eigenen Fehler...
Es gab am Tag des Events tatsächlich einen Moment, wo ich im Erdboden hätte versinken wollen. Klar, man verspricht sich auf der Bühne, die Nase fängt an zu laufen, ein Hustenreiz kitzelt, man hat das Gefühl, jetzt fliegen einem dann gleich sämtliche Moderationskarten aus der Hand. Das ist normal, damit kann man umgehen.

Wenn man aber bei der wohlgemeinten Danksagung, dann dem Freund der Tochter einen falschen Namen gibt, bzw. die Personen verwechselt, auf der Bühne, mit Mikro – dann ist das wirklich peinlich.

Denn die Familie, die die Planung über 1 Jahr mitgetragen hat, hat die eigenen Fehler am wenigsten verdient.

Ein Event ist ein Ereignis. Ereignisse kann man nur zum Teil planen. Sehen wir die schönen Momente, suchen wir nicht die Fehler an uns und anderen und lernen wir doch einfach, jeden Tag als ein Ereignis, welches nie wiederkommen wird, zu schätzen...

Donnerstag, 18. Mai 2017

Acrobatic Therapy – Was ist das?

Wenn Körper und Seele im Einklang sind, agiert man souverän. Ohne seelische bzw. körperliche Blockaden hat man keine Schwierigkeiten, seine Wünsche zu formulieren, sich durchzusetzen und Gehör zu verschaffen und mit dem richtigen Auftreten zu überzeugen. Im Zuge des stets wachsenden Leistungsdrucks fällt das allerdings nicht leicht. Dabei wirken sich seelische Belastungen auf den Körper aus und körperliche Beschwerden und Wehwehchen hemmen unsere geistige Leistungsfähigkeit.
Ein Coaching, welches Körper und Seele gleichermaßen stärkt, wirkt dabei ganzheitlich.

Acrobatic Therapy by Rebel-Management-Training
Rebel-Management-Training wurde im Jahr 2000 von Nadine Rebel gegründet. Sie studierte Soziologie, Psychologie und Pädagogik, spezialisierte sich auf die Erwachsenenbildung und kümmert sich in ihrem Unternehmen um den Außenauftritt von Firmen und Einzelpersonen.
Als zudem ausgebildete Trainerin im Sportbereich und des Gesundheitsmanagements und Leiterin von CrazyPole Augsburg verfolgte sie stets die Auswirkungen vom Körper auf die Seele und umgekehrt.

Das gesunde Gleichgewicht
Das heutige Berufs- und Privatleben ist geprägt von Anforderungen, die Rollenvielfalt die eine Person an den Tag legen muss, wird allem Anschein nach immer ausgeprägter und breitgefächerter. Die gesunde Mischung besteht allerdings dann, wenn Kontrolle und Loslassen, An- und Entspannung, Selbst- und Fremdvertrauen sich die Waage halten.
Genau diese Punkte werden mittels der Acrobatic Therapy bearbeitet und gestärkt.
Immer nur so weit, wie es der Kunde wünscht.

Erlebniscoaching
Wissen muss erlebbar sein, damit man es anwenden kann. Auch im Coaching nützen die besten gemeinsam mit dem Kunden entwickelten Strategien nur wenig, wenn der Kunde deren Wirkung nicht erlebt.
Das Wort „Erlebniscoaching“ bezieht sich dabei auf die Besonderheiten der Coachingform „Acrobatic Therapy“. Wenn ein Klient im Coaching selbst erleben kann, was mit den Tipps und Tricks, den Ausführungen des Coaches gemeint ist, dann wird Wissen lebendig. Dann steigt die Motivation, dieses erlebte Wissen auch auf andere Bereiche des Lebens zu übertragen und dort anwenden zu können.

Ganzheitlich agieren
Körper und Geist werden gleichermaßen betrachtet und beide Bestandteile als absolut gleichwertig angesehen. Zunächst wird in einem Gespräch ermittelt, was der Klient vom Coaching erwartet. Die Zielsetzungen können hier vielfältig sein:

·      Konfliktmanagement
·      verbessertes Selbstvertrauen
·      überzeugenderes Auftreten
·      Verbesserung der Körpersprache
·      Angstminimierung
·      die Vorbereitung auf öffentliche Auftritte
·      Umgang mit gefühlten persönlichen Unzulänglichkeiten
·      u.v.m.

Körperlich erleben, was einen geistig beeinflusst
Nach der fundierten Ist-Stand-Analyse und des Absteckens der persönlichen Ziele, geht es dann ans körperliche Erleben. Mittels bestimmter Körperübungen und Ausflüge in Teile der Akrobatik, erlebt der Klient selbst, wie der Körper die Seele beeinflusst, wie die Seele den Körper hemmen oder motivieren kann.
Das Ende einer Einheit bildet die Bearbeitung des Erlebten und der Erstellung einer persönlichen To-Do-Liste bis zum nächsten Coaching.

Bodyfeedback
Nadine Rebel ist unter anderem auch Autorin der Bücher „Fit for work für Frauen“ und „Work Life Balance für freche Frauen“ – setzt sich also schon lange mit derartigen Themen auseinander. Im Buch „Fit for work“ wird dabei eingehend der Zusammenhang und die gegenseitige Beeinflussung von Denken und Handeln, von Körper und Seele, von geistigem und körperlichem Erleben beschrieben. Auch im Buch „Poledance Passion“, welches von Nadine Rebel geschrieben wurde, findet sich die Verbindung von Körper und Seele beschrieben. Hier liegen auch die Ursprünge der „Acrobatic Therapy“.

Je höher die Ansprüche, die eine Sportart nicht nur an die körperlichen Voraussetzungen, sondern auch an den Geist und die Seele stellt, umso deutlicher kann man selbst spüren und erleben, wie stark sich diese beiden Spieler gegenseitig beeinflussen.

Angelehnt an akrobatische Grundtendenzen arbeitet man in der Acrobatic Therapy mit verschiedensten natürlichen Ängsten und dem Umgang mit diesen. Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren, Angst vor Verletzungen, Angst vor dem Fallen, zu wenig Vertrauen in die eigenen Kräfte, Angst vor Fehlern.

Die Ängste sind gleich
Steckt man beruflich oder privat zurück oder hat man das Gefühl nicht vorankommen zu können, sind es häufig die gleichen Denkmuster, die uns beeinflussen. Die oben genannten Ängste lassen sich eins zu eins übertragen und hemmen uns.
Die reine Erklärung, dass derartige Ängste unsinnig und oftmals einfach unbegründet sind, hilft dabei nicht weiter. Ein Coach, der dies seinem Klienten mitteilt, macht sich selten beliebt.
Entweder man kann es in den Augen des Klienten lesen oder aber er/ sie spricht es aus, dass sie/ er selbst wissen würde, dass die Ängste unsinnig wären. Allein das Wissen lässt diese Hemmschuhe nicht verschwinden.

Was wird trainiert?
Zunächst wird mittels eines Eingangscoachings in einem Gespräch festgestellt, welche gedanklichen Tendenzen den Kunden oder die Kundin beeinflussen. Geht es um Fragen der Kontrolle oder des Loslassens, der Fremd- oder Selbstbestimmtheit, der Zielsetzung, der Balance? Sind die Baustellen geklärt, geht es ans Erleben.

Womit wird trainiert?
Der eigene Körper stellt hierbei das beste Trainingsgerät dar. Wenn es der Kunde wünscht, wird aber auch mittels des Aerial Hoops und der Pole trainiert. Dabei sind die Körperübungen natürlich nicht mit den Elementen aus klassischen Pole- oder Hoop-Kursen zu vergleichen.

Kompetenzbündelung
Durch die Kompetenzbündelung von fachlichem Wissen im soziologisch-psychologischen Bereich und dem Wissen Didaktik und sportlichem Training wird hier ein besonderer Coachingerfolg möglich.

Die über 17jährige Erfahrung als Coach und Unternehmensberaterin und die über 15jährige Erfahrung als Trainerin für den Sportbereich sprechen für sich.

Keine Höchstleistungen gefordert
Wer von sich selbst denkt, dass „Sport Mord“ sei und dass deswegen diese Form von Coaching gar nicht funktionieren kann, darf beruhigt sein. Weder sind sportliche Höchstleistungen gefragt, noch muss der Klient tatsächlich über akrobatische Fähigkeiten verfügen. Einfach Methoden ermöglichen den Brückenschlag vom körperlichen Erleben zur geistigen Lösungsfindung.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Thema findet man unter